Bienen kennen kein Corona

Vieles in unserem täglichen Leben hat sich in den letzten Monaten und Wochen geändert. Vieles ist anders und wird auch noch eine unbestimmte Zeit anders bleiben.

Da ist es schön, wenn es etwas gibt, was sich nicht ändert: Die Bienen an unserer Schule haben das gute Frühlingswetter und die reiche Obstbaumblüte ausgenutzt und reichlich Honig eingetragen. Das Schleudern des Honigs ist eigentlich der Höhepunkt der Arbeit der Imker-AG, auf den sich alle Teilnehmer sehr gefreut haben. Leider musste ich diese Arbeit ohne die fleißigen Helfer Sophia, Vivien, Octi, Frieda, Lotta, Joel und Rasan verrichten. Das war sehr schade und ich hoffe, dass wir doch einen Weg finden, die Sommerernte gemeinsam einzubringen. Immerhin haben wir jetzt stolze 54 Kilo Honig im Eimer, die wir natürlich wieder zugunsten unseres Straßenkinderprojektes in Nairobi verkaufen.

 

Wer flüssigen Honig mag, kann ihn sofort erwerben. Er sollte jedoch innerhalb von ein paar Wochen gegessen werden, weil er sonst sehr hart (aber nicht schlecht!!) wird. Den schönen cremigen Honig gibt es hoffentlich noch vor den Sommerferien. Dazu muss der Honig mehrmals fleißig gerührt und gestampft werden. Das ist harte Muskelarbeit, die sich aber lohnt, denn cremiger Honig sollte fest aussehen, bei Kontakt mit dem Messer aber zart schmelzend sein.

Jetzt steht noch die Massentracht von Linde und Sonnenblume an. Ich bin gespannt, was die Sommertracht bringt.

(Susanne Rosenbaum)