Herausragende Teilnahme bei der 65. Mathematik-Olympiad

Ein Kräftemessen in mathematischem Denken – diesem Wettbewerbstellen sich seit über 60 Jahren jährlich ca. 200.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland. In diesem Schuljahr nimmt Abdurahman Algheb, Schüler der Klasse 10b, an der Mathematik-Olympiade teil; betreut wird er dabei von Herrn Ziegler.

Der Wettbewerb erfolgt für die Sekundarstufe in 4 Stufen; auf jeder Stufe werden den Schüler/innen Aufgaben vom Landesbeauftragten vorgegeben. Die ersten beiden Stufen werden von einer Lehrperson vor Ort korrigiert – hier: Herrn Ziegler -, die weiteren zentral. Die Olympiade beginnt im Herbst und endet auf Bundesebene im Juni eines Schuljahrs.

Auf der Stufe 1, der Schulstufe, galt es, eine Hausarbeit zu schreiben. Abdurahman erzielte hier mit 39 von 40 Punkten einen 1. Preis. In der nächsten Runde, der Regionalstufe, wurde eine vierstündige Klausur geschrieben, bei der Abdurahman 36 von 40 Punkten erreichte, womit er sich für die Teilnahme an der Landesrunde qualifizierte.

„Achtung Auto!“ am KGW

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg. Unter anderem mit dieser Formel beschäftigte sich das Verkehrserziehungsprogramm „Achtung Auto“ der ADAC-Stiftung, das vom 23.-26.03. wieder bei uns am KGW mit allen 5. Klassen stattfand. Ziel der drei Verkehrserziehungstage unter der Leitung von Herrn Holzkämper, dem Moderator der ADAC-Stiftung, war es, die SchülerInnen für verschiedene Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Neben der erwähnten Formel, die mittels Lauf- und Stoppspielen auch sportlich erarbeitet wurde, standen unter anderem auch das richtige Verhalten als Fußgänger sowie das richtige Anschnallen im Auto auf der Tagesordnung. Als Highlight durften die Schülerinnen und Schüler zum Schluss eine Vollbremsung bei 30 Kilometern pro Stunde als Mitfahrer erleben und dabei unter anderem die Notwendigkeit der Sicherung am eigenen Leib erfahren.

(Artikel: Benjamin Bachmann) 

Erfolgreiche Teilnahme am Diercke Erdkunde-Wettbewerb

Auch in diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit großem Engagement am Diercke Erdkunde-Wettbewerb teilgenommen.

Besonders erfolgreich waren Jannik Fuhr, der sich als Schulsieger durchsetzen konnte, sowie Hacer Güler, die den ersten Platz in der Orientierungsstufe belegte.

Beide überzeugten mit ihrem hervorragenden geographischen Wissen und ihrer starken Leistung im Wettbewerb. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg und sind stolz auf ihre Leistungen!

 

"The Winner takes it all" - Abi 2026

 

Feierliche Entlassung am Kopernikus-Gymnasium Wissen: Abitur 2026 unter dem Motto „The Winner Takes It All“

Wissen. In einer festlichen und zugleich emotionalen Zeremonie wurden am Freitag 43 Abiturientinnen und Abiturienten des Kopernikus-Gymnasiums Wissen verabschiedet. Gemeinsam mit Familien, Freunden, Lehrkräften sowie der Jahrgangsstufe 11, die den Abend engagiert bewirtete, feierte die Schulgemeinschaft einen rundum gelungenen Abschlussjahrgang.

Das diesjährige Motto „Abbi 2026 – The Winner Takes It All“ zog sich wie ein roter Faden durch das Programm. Schulleiterin Katja Weidt würdigte in ihrer Ansprache nicht nur die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, sondern betonte auch die Aussagekraft des gewählten Mottos: Es stehe für Selbstbewusstsein, Zielstrebigkeit und den Mut, eigene Wege zu gehen. Mit den Worten eines ABBA-Titels („I have faith in you“) schloss sie ihre Rede und gab den Absolventinnen und Absolventen Zuversicht für die Zukunft mit.

Die Juniorwahl am KGW

In Rheinland-Pfalz steht in diesem Jahr die Landtagswahl an. Passend dazu hat auch unsere Schule an der Juniorwahl teilgenommen. Dabei konnten Schülerinnen und Schüler selbst erleben, wie eine Wahl abläuft und welche Rolle Wahlen in einer Demokratie spielen.

Im Vorfeld beschäftigten sich die Klassen im Unterricht mit aktuellen politischen Themen, den Parteien sowie deren Positionen. Ziel der Juniorwahl ist es, politisches Interesse zu fördern und ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie demokratische Entscheidungen zustande kommen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu ermutigt werden, sich mit Politik auseinanderzusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Anschließend wurde die Wahl möglichst realitätsnah durchgeführt. Mit Wahlbenachrichtigungen, Wahlkabinen und einer anschließenden Stimmauszählung konnten die Schülerinnen und Schüler den Ablauf einer echten Wahl nachvollziehen und selbst aktiv daran teilnehmen.

Die Juniorwahl zeigt, wie wichtig demokratische Beteiligung ist und dass jede Stimme zählt. Nun sind wir gespannt, welches Ergebnis bei unserer Juniorwahl herausgekommen ist.

Neue Bibliothek für die Orientierungsstufe

 

Die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe haben seit Kurzem eine eigene kleine Bibliothek. Gemeinsam wurde die große Sammlung an Kinder- und Jugendbüchern umgeräumt, neu sortiert und in einem eigenen Bereich eingerichtet. Dadurch ist für die älteren Jahrgänge mehr Platz zum Arbeiten in der großen Bibliothek entstanden, während die Jüngeren nun einen eigenen, übersichtlichen Bücherbereich nutzen können.

Inzwischen hat die Bibliothek auch viele Buchspenden erhalten. So ist der Bestand in kurzer Zeit gewachsen und bietet nun eine größere Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern.

Die neue Bibliothek ist damit ein fester Bestandteil der Orientierungsstufe geworden und erweitert das Leseangebot für die jüngeren Schülerinnen und Schüler deutlich.

 

Ausstellung zur jüdischen Familie Seligmann an unserer Schule

In den vergangenen zwei Wochen war an unserer Schule eine Ausstellung zur jüdischen Familie Seligmann zu sehen. Sie beschäftigte sich mit dem Schicksal der Familie und insbesondere mit Artur Seligmann, der Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurde. Vor dem Haupteingang unserer Schule erinnert ein Stolperstein an ihn und macht die Geschichte im Schulalltag sichtbar.

Zur Eröffnung der Ausstellung hielt Herr Horstmann, Schulreferent der Kirchenkreise Altenkirchen, eine kurze Rede, in der er die historische Bedeutung der Ausstellung und die Verantwortung heutiger Generationen für eine lebendige Erinnerungskultur hervorhob. Im Anschluss daran betonte unsere Schülersprecherin Hiba Al Kassou in ihrem Beitrag die Wichtigkeit des Erinnerns an individuelle Schicksale. Sie machte deutlich, dass das Bewusstsein für diese Geschichten nicht nur Wissen über die Vergangenheit vermittelt, sondern auch dazu anregen soll, das eigene Denken und Handeln kritisch zu reflektieren.

Das France-Mobile 2026

Eine besondere Französischstunde durften die 7. und 8. Klässler am 20. Januar mit Blaise Tesson verbringen. Der junge Franzose hat uns im Rahmen des FranceMobil besucht. FranceMobil ist ein Programm, das Schülerinnen und Schüler für die französische Sprache begeistert und ihr Interesse für internationale Mobilitätserfahrungen und interkulturelle Austauschprogramme weckt. So kann in spielerischen Aktivitäten die französische Sprache jenseits von Vorurteilen und Klischees vermittelt werden. Herr Tesson hat nicht nur abwechslungsreiche Spiele mit den Schülerinnen und Schülern gespielt, sondern vor allem das Vertrauen in ihre Französischkenntnisse gestärkt. Es war für viele das erste Mal, dass sie ihre seit der 6. Klasse entwickelten Sprachkenntnisse in direktem Kontakt mit einem Muttersprachler einsetzen konnten. Die Kommunikation mit ihm, die im ersten Moment noch verhalten wirkte, konnte von den Schülerinnen und Schülern aber zunehmend souveräner gemeistert werden, sodass sich alle am Ende einig waren, dass es eine gelungene Abwechslung war und das FranceMobil auf jeden Fall wieder eingeladen werden sollte!

Das Mobile Futurium am KGW

In der vergangenen Woche war das mobile Futurium zu Gast an unserer Schule und brachte spannende Zukunftsthemen direkt zu uns. Das mobile Futurium ist ein Ableger des Futurium dem Museum für Zükünfte in Berlin. Es hat  sich zur Aufgabe gemacht, Schulen im ländlichen Raum zu besuchen, um Zukunfts- und Technologiethemen erlebbar zu machen.

Eine Woche lang fanden an unserer Schule durchgehend drei Workshops parallel statt. Die Schülerinnen und Schüler aller Unter- und Mittelstufenklassen setzten sich dabei mit verschiedenen Aspekten der Zukunft auseinander. Dazu gehörten unter anderem Robotik, das kreative Gestalten digitaler Welten, die mit VR-Brillen erlebt werden konnten, sowie die Auseinandersetzung mit zukünftigen Berufsfeldern und ersten Programmiererfahrungen.

Besuch des EL-DE-Hauses in Köln – Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur

Am 12.12. besuchte der Geschichts-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Herrn Alasentie das EL-DE-Haus in Köln. Im Rahmen des Unterrichts setzte sich der Kurs dort intensiv mit dem Thema Erinnerungskultur auseinander und nahm an einem Workshop sowie einer Führung durch das Museum teil.

Das EL-DE-Haus liegt im Herzen von Köln und diente während der Zeit des Nationalsozialismus als Gestapo-Dienststelle und Gefängnis. Heute ist es ein zentraler Erinnerungsort, der an die Verbrechen des NS-Regimes erinnert. Während der Führung erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Geschichte des Gebäudes und seine Nutzung in der NS-Zeit. Besonders eindrücklich waren die erhaltenen Räume des ehemaligen Gefängnisses, die die historischen Ereignisse anschaulich vermittelten.

Im anschließenden Workshop stand die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Erinnerungskultur im Mittelpunkt. Dabei wurde thematisiert, wie heute an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert wird und welche Bedeutung Gedenkorte wie das EL-DE-Haus für die gesellschaftliche Aufarbeitung haben. Zudem wurde diskutiert, welche Verantwortung sich daraus für die heutige Gesellschaft ergibt.