Gemeinsam für eine bessere Zukunft: Nachhaltigkeit wird praktisch erfahrbar

Unter diesem Motto fiel am vergangenen Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein der Startschuss für ein kooperatives Projekt des Kopernikus–Gymnasiums und der Marion–Dönhoff–Realschule plus Wissen. 

Während gerade anderorts die „Fridays for future“–Bewegung immer mehr Schülerinnen und Schüler auf die Straßen zieht, geht man in Wissen andere Wege: Die Wege der Schülerschaften beider Schulen führen in das direkte Lebensumfeld vor die Türe – nämlich auf das eigene Schulgelände mit eigenen Schulgärten und insbesondere zu eigenen Obstbäumen.

Man will hier nicht nur über Klimaschutz und die Erhaltung unser Aller natürlichen Lebensgrundlage sprechen, sondern man möchte das Thema „Umweltschutz“ praktisch anpacken und „etwas Handfestes“ machen.

Zu diesem Zweck ist es gelungen, die beiden Profis in Sachen naturnahe Gärten, Herrn Karlheinz Meis und Herrn Fritz Mair von der Blumenwerkstatt in Thal, auf dem Gelände des Kopernikus–Gymnasiums begrüßen zu dürfen.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler der „Wir-T.u.N.-was-AG“ der Marion–Dönhoff–Realschule plus, der „Umwelt–AG“ und der „Imker-AG“ des Kopernikus-Gymnasiums die beiden Herren kennenlernten, ging es darum, einen Erfahrungsaustausch zu erhalten sowie weitere gemeinsame Aktionen auf den Weg zu bringen.

Im Anschluss daran, erfolgte eine gemeinsame Begehung der Außenanlagen mit beiden Schulleiterinnen sowie allen Hausmeistern beider Schulen, damit der Gehölz- und Baumschnitt besprochen und demonstriert werden konnte.

 

Da beide Schulen eine Erweiterung ihrer Schulgärten planen und das Kopernikus-Gymnasium auf dem Weg zu einer Zertifizierung als BNE-Schule ist (Bildung für nachhaltige Entwicklung), müssen die motivierten Schülerinnen und Schüler unter anderem deswegen den Baumschnitt lernen. Und auch die erfahrenen Hausmeister bekamen auf diesem Wege den ein oder anderen praktischen Tipp mit auf den Weg, wie der Lebensraum rund um die Schulen noch nachhaltiger und ökologischer gepflegt werden kann. 

 

Mit der gestrigen Auftaktveranstaltung ist es beiden Schulen gelungen, einen weiteren, kleinen Beitrag zu leisten, das Thema „Nachhaltigkeit“ in den Alltag zu integrieren und damit das Bewusstsein, nicht nur bei der jungen Generation, für den Umweltschutz zu schärfen.