Von kleinen Händen und großen Forschern

Entdeckend und forschend die Welt erleben – damit kann man nie früh genug anfangen. Das zeigten uns vergangenen Dienstag eindrucksvoll die Kinder der Kindertagesstätte Kleine Hände aus Schönstein.

In Begleitung von zwei Erziehern und dem Leiter der Kita besuchten uns neun kleine Forscher und erhielten bei uns gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums Einblick in die spannenden Welten der Naturwissenschaften. 

  

Gemeinnütziger Tag der MSS 11 und 12

Es war schon eine kleine Herausforderung: 40 von 150 Schülern und Schülerinnen machten das Sportabzeichen. Da das Sportabzeichen keine Pflicht darstellte und einige Schüler dieses bereits abgelegt hatten, sollten die über 100 weiteren jungen Leute während des Schultages gemeinnützige Projekte im Stadtgebiet von Wissen durchführen. Bei der Vorbereitung kooperierten die beteiligten Lehrkräfte um Wotan Engels und Carsten Harmel daher mit der Ehrenamtsbörse der Verbandsgemeinde Wissen, welche z. B. alle 2 Jahre den großen Freiwilligentag im Wisserland durchführt – in diesem Jahr am 7. September. Jochen Stentenbach von der Wissener Verwaltung stand gerne zur Seite, gemeinsam fand man entsprechende Projekte.

Auszeichnung des Fachverbands für Kunstpädagogik (BDK) ehrt Wissener Abiturientin

„Für engagiertes Auftreten und herausragende Leistungen im Fach Kunst“ ehrt der BDK die Abiturientin Edith Ladermann. Der BDK setzt sich für das Fach Kunst international in allen Schularten ein und unterstützt die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen. Er fördert durch seine Aktivitäten die kulturelle und ästhetische Bildung, besonders die Auseinandersetzung mit Kunst und gestalteter Umwelt.

Gemeinsam gegen die Plastikflut!

Nicht nur reden, sondern auch handeln, das war das Motto der Klassen 8abc des evangelischen Relikurses von Frau Heinrich. In den letzten vier Monaten beschäftigte sich der Kurs mit dem großen Thema „Bewahrung der Schöpfung“. Hierbei sprachen wir vorwiegend über die größte Bedrohung unserer Ozeane: Plastik! Nachdem der Kurs sich durch ein kurzes Arbeitsblatt in das Thema eingefunden hatte, teilte er sich in Gruppen auf und erarbeitete fünf verschiedene Themen (Was ist Plastik?, Wege des Plastiks, Mikroplastik, Plastik im Meer, Alternativen) in Form von Recherche im Computerraum. Mit den dabei erarbeiteten Infos wurden Plakate gestaltet und teilweise Kurzfilme gedreht, welche dann vor dem ganzen Kurs vorgestellt wurden. Die Plakate wurden später von der Umwelt – AG mit aufs Stadtfest genommen und dort ausgehangen. Zu den Plakaten kamen noch Projektmappen, welche jeder Schüler ganz individuell mit seinen Infos und kleinen Texten gestalten konnte. 

„Das letzte Aufgebot“: Theaterbesuch der 9b und 9c

Die Klassen 9b/c des Kopernikus Gymnasiums besuchten mit ihren Deutschlehrerinnen Cathrin Garbotz und Martina Kersken das „Junge Theater Bonn“, gespielt wurde an diesem Morgen das Stück „Das letzte Aufgebot“. 

Es spielt am Ende des Zweiten Weltkriegs und handelt von einer kleinen Gruppe Jungen, die noch eingezogen werden sollen. Das breite Spektrum der Motivationen, „freiwillig“ in den Krieg zu ziehen, wird anhand der individuellen Überzeugungen deutlich. Besonders im Fokus steht der Gedanke, dass ein Freund alles für den anderen macht und immer für ihn da ist.

Eine Schülerin der Klasse 9b schildert ihr erstes Theatererlebnis wie folgt:

Sprachreise in die Grafschaft Kent

36 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8–11 des Kopernikus Gymnasiums nutzten die Zeit vor den Sommerferien, um für eine Woche zum Englischlernen nach Großbritannien zu reisen. Die Schüler/innen wurden in Gastfamilien in Margate an der Ostküste untergebracht und erhielten Sprachunterricht von englischen Muttersprachlern. Außerdem standen Ausflüge nach London, Canterbury und Broadstairs auf dem Programm. 

Beeindruckt von der englischen Küste mit ihren feinen Stränden und der Gastfreundlichkeit der Briten verbrachten alle eine gute Zeit. In der Sprachschule erweiterten die Schüler/innen ihre Kenntnisse im Sprechen, aber auch das Schriftliche sowie die englische Grammatik wurden anhand von kreativen Aufgaben gefestigt. 

Mehr Bewegung in den Pausen: Spieletonnen für die OS

Seit einigen Tagen gibt es für unsere SchülerInnen in der Orientierungsstufe mehr Beschäftigungsmöglichkeiten in den großen Pausen: Jede Klasse der Jahrgangsstufen 5 (und zukünftig auch 6) erhält eine eigene Spieletonne. In diesen Aufbewahrungsbehältern befinden sich verschiedene Spiele und Gegenstände zur Beschäftigung, welche jede Klasse eigenverantwortlich verwaltet. Auf dem Schulhof wird dafür ein Spielbereich zwischen Sporthalle und Musiksaal eingerichtet. Finanziert werden die Spieletonnen samt Inhalt von der Fachschaft Sport und dem Förderverein des Kopernikus-Gymnasiums, u.a. durch das Erreichen des Deutschen Sportabzeichens. 

 

Rückblick auf das Stadtfest

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung des Stadtfestes diskutierten am Samstagmorgen Emely Reinelt, Hannah Pudlich, Paul Fuchs und Marvin Bläser zusammen mit vier Schülerinnen und Schülern der Partnerschule Marion-Dönhoff-Realschule plus auf der Bühne des Kulturwerkes redegewandt, charmant  und äußerst authentisch mit dem Stadtbürgermeister, Herrn Berno Neuhoff, über die Chancen des ländlichen Raums aus der Perspektive der Jugend und begeisterten das Publikum.

2. Preis für Cagla Aydöre und Seyma Dana

In einer Feierstunde im Frankfurter Hof in Mainz erhielten die beiden Schülerinnen Cagla Aydöre und Seyma Dana, beide Jahrgangsstufe 11 des Kopernikus-Gymnasiums, einen 2. Preis für ihre hervorragende Projektarbeit zum Thema "Frauen verändern die Welt". Die Ehrung erfolgte durch den Landtagspräsidenten von Rheinland-Pfalz, Herrn Hendrik Hering, und die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Frau Marianne Rhode.

Die beiden Schülerinnen hatten eine lebensgroße Hängepuppe gebastelt. Mit ihren beiden Seiten soll sie dem Betrachter die Vielseitigkeit einer Frau verdeutlichen: Sie ist einerseits berufstätig, gleichzeitig vereinigt sie als Hausfrau und Mutter unzählige weitere Berufe in sich, für die diese auch heute immer noch zu wenig Wertschätzung erfährt.

Aus den 128 Arbeiten, die zu diesem Thema eingereicht wurden, bedachten die Juroren die beiden Schülerinnen mit dem 2. Preis. Auch der Grundkurs Geschichte 11 des Gymnasiums wurde mit einem 3. Preis belohnt für sein Plakatband über berühmte Frauen aus Wissenschaft, Politik und Kunst.

Elisabeth Wieschollek, die betreuende Lehrerin der beiden Gruppen, erhielt einen Buchpreis, da sie während der letzten 30 Jahre immer wieder verantwortliche Lehrerin siegreicher Schülerinnen und Schüler war.

Die Preisträgerarbeiten können in einer Ausstellung im Landtag in Mainz besichtigt werden.

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