Die Schülervertretung spendet für die Wiederaufforstung

Es ist Tradition an unserem Gymnasium, dass die SV einen jährlichen Weihnachtsmarkt organisiert und die Einnahmen für einen gemeinnützigen Zweck spendet. Dieses Jahr entschied sich die SV dazu, ganz im Sinne von nachhaltiger Entwicklung, das Geld für eine Aufforstungsmaßnahme im Westerwald einzusetzen.

von l.n.r.: Wotan Engels (SV-Lehrer), Marlon Weber (Oberstufensprecher), Michael Gräb
(Bürgermeister OG Homberg), Mona Fiebelkorn (SchülerInnen-Sprecherin) und Revierförster Dirk
Steffens bei der Spendenübergabe

Die letzten beiden Sommer haben mit ihren Hitze- und Trockenperioden und dem zunehmenden Parasitenbefall den Wäldern unserer Region stark zugesetzt und einen Verlust im Baumbestand ausgelöst. Dieser ist auch für die Schülerinnen und Schüler zunehmend sichtbar und führte zu der Entscheidung.

Das Geld geht zweckgebunden an die Ortsgemeinde Homberg im Oberwesterwald, da diese dem Kopernikus Gymnasium nun schon zweimal in Folge ermöglichte, im Rahmen der Projektwochen 2014/2015 und 2017/2018, mehrtägige Waldprojekte in ihrer Gemarkung durchzuführen. Auch für die kommende Projektwoche wurde die Durchführung eines weiteren Projekts erneut in Aussicht gestellt. Allerdings musste ein Großteil des Waldes am „Alten Berg“ nahe der Fuchskaute, in dem die Projekte bisher stattgefunden haben, auf Grund der extremen Bedingungen der letzten Jahre abgeholzt werden.

Daher nahm der Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Homberg, Michael Gräb, die Spende von insgesamt 455€ unter Anwesenheit des Revierleiters Forstwirt Dirk Steffens dankend entgegen. Die Gemeinde könne auf Grund ihrer Größe und finanziellen Mittel die Spende mehr als gebrauchen, so der Bürgermeister, um den entstandenen Waldschäden nachhaltig entgegenzuwirken.

Sowohl der Bürgermeister als auch der Revierförster luden bei der Spendenübergabe durch unsere SchülerInnensprecherin Mona Fiebelkorn und den Oberstufensprecher Marlon Weber dazu ein, dass Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums die Aufforstungsmaßnahme auch praktisch und langfristig begleiten können und bei der Pflanzung von ca. 200 Jungbäumen beteiligt werden.