Die Weiße Rose - 10er im Jungen Theater Bonn

Passend zum Tag der Befreiung Hitlerdeutschlands durch die Alliierten, der sich in der letzten Woche zum 80. mal jährte, waren die 10er des evangelischen Religionskurses mit Frau Heck im Jungen Theater in Bonn und schauten sich die Aufführung "Die Weiße Rose" an.
Die Schauspieler stellten nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer auf beeindruckende Weise die letzten Tage der Sophie Scholl dar.
Zum Kontext:
Unter hohem persönlichem Risiko verfassen und verteilen die Studierenden ab Anfang 1943 eine Reihe von Flugblättern, in denen sie das Nazi-Regime kritisieren und die sie mit Die weiße Rose unterzeichnen. Die selbst gedruckten Blätter verteilen sie in der Stadt und verschicken sie mit der Post auch an Widerständler*innen in anderen Städten. In ihrem sechsten und letzten Flugblatt ruft Die weiße Rose offen zum Umsturz gegen das Nazi-Regime auf. Von einem Hausmeister der Universität werden Sophie und Hans Scholl dabei beobachtet, wie sie die Flugblätter verteilen. Wenig später werden sie festgenommen und dem Gestapo-Kommissar Robert Mohr zum Verhör vorgeführt.
Robert Mohr ist bald tief beeindruckt von Sophie Scholl - von ihrer Ruhe, von ihrer Klarheit und von ihrem Mut, mit dem sie versucht, die Alleinschuld für die Herstellung und Verteilung der Flugblätter auf sich zu nehmen, um so ihren geliebten Bruder Hans vor dem sicheren Todesurteil zu retten.
(Text: Junges Thater Bonn - www.jt-bonn.de)



