Exkursion zur BASF nach Ludwigshafen

Früh am Morgen machten sich die Chemie-Kurse der MSS 12 mit dem Bus auf den Weg nach Ludwigshafen, um einen Einblick in die Arbeit des weltweit größten Chemiekonzerns, der BASF, zu erhalten. Nach einer entspannten Anreise begann vor Ort ein abwechslungsreiches Programm. Ein kleiner Wermutstropfen: Die eigentlich geplante Besichtigung der Ammoniak-Anlage musste kurzfristig entfallen, da diese aus Sicherheitsgründen bereits einen Tag zuvor abgeschaltet worden war. Stattdessen erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in ein Modell des sogenannten Steamcrackers – einer der wichtigsten Anlagen der chemischen Industrie, in der aus Erdöl-Grundstoffen zahlreiche Produkte für unseren Alltag entstehen.
Trotz der kleinen Programmänderung war der Besuch äußerst beeindruckend. Besonders die Dimensionen des BASF-Stammwerks haben bei vielen für Staunen gesorgt: Auf einer Fläche von rund 10 km² arbeiten etwa 33.000 Mitarbeitende – damit ist es das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt. 
Hinzu kommt ein riesiges Netzwerk aus etwa 2.850 km Rohrleitungen, 230 km Schienen und über 100 km Straßen, das die einzelnen Produktionsanlagen miteinander verbindet. Auch global spielt die BASF eine herausragende Rolle: Mit über 100.000 Mitarbeitenden weltweit und einem Umsatz von rund 60–70 Milliarden Euro pro Jahr gehört das Unternehmen zu den größten Chemiekonzernen der Welt. Insgesamt war die Exkursion eine spannende und lehrreiche Erfahrung, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie moderne Chemie im industriellen Maßstab funktioniert – und welche Bedeutung sie für unseren Alltag hat.
(Artikel und Fotos: Felix Hof)





