Schüleraustausch mit Schülern aus Krapkowice 2026

Vom Samstag, den 25.04., bis zum Donnerstag, den 30.04.26, begaben sich zwölf Schüler der zehnten Klassen auf eine Reise nach Krzyźowa in Polen. Dort trafen sie einige Schüler unserer Partnerschule in Krapkowice.
Direkt am Anfang wurde klar, dass beide Gruppen sich freuten, sich nach einem Jahr wiederzutreffen, und es war nicht zu sehen, dass sie ein Jahr lang keinen Kontakt hatten.
Am Sonntag ging dann das Programm mit einer Führung über das große Schlossgelände, das nun als Begegnungsstätte fungiert, los. Nach dem ersten gemeinsamen Mittagessen, bei dem die deutsche Gruppe neue polnische Gerichte probieren durfte, ging es dann mit Workshops zum gegenseitigen Kennenlernen weiter. Auch am Montag gab es vor und nach der Mittagspause Workshops, um die jeweils andere Kultur besser kennenzulernen. Außerdem wurde die Geschichte der Begegnungsstätte näher beschrieben, sie war im zweiten Weltkrieg ein zentraler Stützpunkt des Kreisauer Kreises, einer Widerstandsgruppe gegen die Nationalsozialisten. Große Highlights für die Gruppe waren die Sonntag- und Montagabende im Partykeller des Schlosses oder der ganztägige Ausflug nach Breslau am Dienstag. Dabei wurde zuerst eine Stadtrallye veranstaltet, danach hatten die Schüler in Kleingruppen selbst Zeit, die Stadt zu erkunden.
Mittwoch ging es dann mit Workshops weiter, wobei auch andere Besuchergruppen ihre Projekte vorstellten, zum Beispiel bei einem kleinen Konzert. In der Mittagspause machten sich dann einige deutsche Schüler auf den Weg zu einem kleinen, örtlichen Supermarkt. Dieser lag 35 Minuten zu Fuß von Krzyźowa entfernt in einem kleinen Dorf, was natürlich einen interessanten Eindruck ins ländliche Polen verschaffte. Nach der Mittagspause erkundete die Gruppe dann zusammen noch ein wenig die Umgebung bei einer circa zwei Stunden langen Wanderung. Am letzten Abend veranstalteten dann alle zusammen ein Lagerfeuer mitMarshmallows, Musik und vielen guten Gesprächen. Tatsächlich hatten auch während der nur sechs Tage drei Schüler Geburtstag, was natürlich mit allen gefeiert wurde.
Am Donnerstag hieß es dann leider für alle schon wieder: Ab nach Hause! Somit war, nach einem traurigen Abschied von der polnischen Gruppe, der Ausflug schon wieder vorbei und eine lange Rückreise stand der deutschen Gruppe bevor. Es war eine einprägsame Erfahrung für alle, da fast alle Deutschen noch nie in Polen gewesen waren und auch einige neue Freundschaften entstanden.
Artikel: Isabell Röcher und David Takacs


